Baugesellschaft Nettetal plant neues Bauprojekt

– ANZEIGE – Service-Möglichkeiten und Erreichbarkeit werden verbessert –

Kaldenkirchen (red). Der Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Marcus Optendrenk erläutert: „Zum 1. Januar 2017 hatte die Baugesellschaft Nettetal ein im vorderen Bereich der Buschstraße in Kaldenkirchen (im Wohngebiet gegenüber „Finlantis“) gelegenes Grundstück in einer Größe von rund 3.000 Quadratmeter für eine weitere Entwicklungs- und Bebauungsplanung erworben. Da das Grundstück für die Zwecke des jetzigen Bebauungsplanes (Turnhalle) von der Stadt nicht mehr benötigt wird, kann sich die Baugesellschaft nun mit einer alternativen Nutzung dieser Fläche, die in unmittelbarer Nachbarschaft einer Vielzahl von Gebäuden des städtischen Wohnungsunternehmens liegt, befassen.“

Die Vorstandssprecherin Susanne Fritzsche ergänzt: „Der Aufsichtsrat hat dem Vorstand im Juni 2017 daher den Auftrag erteilt, eine Bebauung ab Frühjahr 2019 mit einem zweigeschossigen Gebäude, eventuell mit teilweisem Staffelgeschoss, für zwölf bis 15 frei finanzierte Mietwohnungen zu schaffen. Hinzu kommt, dass rund 400 Quadratmeter Gewerbefläche im Erdgeschoss hinter dem benachbarten Restaurant für eine selbst genutzte neue Geschäftsstelle der Baugesellschaft mit einem kurzfristigen Architektenwettbewerb überprüfen und konzipieren zu lassen. Für beide Nutzungen hat diese zentrumsnahe Fläche ideale Standortqualität, da sich in unmittelbarer Nähe von zum Beispiel Parkmöglichkeiten und Bushaltestellen befindet. Das Investitionsvolumen soll nach der ersten Kalkulation insgesamt etwa 3,5 Millionen Euro, inklusive Grundstück betragen.“

Aufgrund der stets hohen Wohnungsnachfrage in Kaldenkirchen sei eine überwiegende Wohnbebauung (schwerpunktmäßig voraussichtlich mit 50 bis 80 Quadratmeter großen Zwei- und Dreizimmerwohnungen) angezeigt. Obwohl eine Fertigstellung erst gegen Ende 2020 wahrscheinlich sei und aufgrund dieser Zeitspanne mit Unwägbarkeiten bei den Baukosten gerechnet werden müsse, sollen die Neubauwohnungen erschwinglich sein, so dass derzeit mit einem Mietpreis von circa 8 Euro pro Quadratmeter monatlicher Kaltmiete in die weiteren Projektplanungen gehe.

Vorstand Sven Karth führt aus: „Der Bedarf, nach vier Jahrzehnten im jetzigen Büro auf der Synagogenstraße 6 nunmehr zusätzlich Überlegungen für eine neue Geschäftsstelle anzustellen, ergibt sich aus verschiedenen Richtungen: Die jetzige Geschäftsstelle ist nicht barrierefrei erschlossen, zum Beispiel für Geschäftsstellenbesuche von Senioren, Menschen mit Behinderungen, Familien mit Kinderwagen und so weiter. Dies muss verbessert werden, ist im jetzigen Gebäude nach eingehender Prüfung jedoch baulich nicht möglich. Da die Baugesellschaft in den letzten Jahren unter anderem Objekte für Senioren, Behindertenwohngruppen und so weiter gebaut hat, könnte man mit einem Neubau zeitgemäße, bessere Servicemöglichkeiten und Erreichbarkeiten schaffen.“

Hinzu komme: Die Verwaltungsbestände der Baugesellschaft sind in den letzten 20 Jahren um rund 25 Prozent auf etwa 1.000 eigene und circa 300 fremd verwaltete Wohnungen angewachsen. Deswegen musste der Bürobetrieb auf eine weitere Etage und somit auf aktuell drei Etagen im jetzigen Gebäude ausgedehnt und zusätzliches Personal eingestellt werden, um den Kundendienstanforderungen weiter im bisherigen Umfange gerecht werden zu können. Allerdings sei ein Bürobetrieb über drei Etagen auf Dauer weder für Kundenkontakte noch Arbeitsabläufe optimal. Außerdem gebe es beim jetzigen Gebäude keine Anbaumöglichkeiten, so dass der Unternehmensentwicklung am jetzigen Standort leider Grenzen gesetzt seien.

Das neue Bauprojekt zeige, dass die Baugesellschaft auch künftig auf Wachstum durch Bauaktivitäten setzt. Folglich wird das Unternehmen auch organisatorisch mitwachsen, durch moderate Erweiterungen von Büroflächen und Personalstamm. Dazu gelte es auch für die nächsten Jahrzehnte, die Voraussetzungen in einem zukunftsfähigen, zeitgemäßen Gebäude – zentrumsnah und mit guter Infrastruktur – zu schaffen, um die Servicequalität für Kunden und Geschäftspartner halten und ausbauen zu können. Nicht zuletzt biete ein Neubau auch die Möglichkeit zur weiteren Modernisierung des Unternehmensauftritts und damit zur Erfüllung der mittel- bis langfristigen strategischen Unternehmensziele.

Bilder: Baugesellschaft Nettetal

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S. Peters

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