Kreis nimmt Bodenproben in Auengebieten

– Untersuchungsergebnisse für Jahresende anberaumt –

Kreis Viersen (red). Der Kreis Viersen untersucht zurzeit die Böden in Auengebieten des Kreises. Darüber informiert das Amt für Kreisstraßen und Technischen Umweltschutz. „Wir lassen eine kombinierte Bodenfunktions- und Bodenbelastungskarte für ausgewählte Auenbereiche im Kreisgebiet erstellen“, sagt Amtsleiter Rainer Röder. Dafür werden in den nächsten Wochen an 60 Auenstandorten Bodenproben entnommen und auf Schwermetalle sowie ausgewählte organische Spurenstoffe analysiert. Die Auen befinden sich überwiegend in den Bereichen von Nette, Niers und Schwalm.

Die Firma Bönsch & Schomers aus Köln führt die Arbeiten durch. Mit der gutachterlichen Auswertung der Daten ist das Sachverständigenbüro ahu AG aus Aachen beauftragt. Die ausgewerteten Untersuchungsergebnisse werden voraussichtlich Ende des Jahres 2017 vorliegen.
Die Böden in Auengebieten übernehmen wichtige Funktionen im Naturhaushalt. So speichern sie etwa abfließendes Niederschlagswasser und schützen vor Überschwemmungen oder sind Lebensraum schützenswerter Pflanzen- und Tierarten. Auf der anderen Seite können sich in diesen Böden eingetragene Schadstoffe anreichern. Deshalb müssen sie bei Gewässeraus- und -umbaumaßnahmen gesondert betrachtet werden.

Für Rückfragen zu diesem Projekt stehen, im Amt für Technischen Umweltschutz und Kreisstraßen, Dr. Bernd Steinweg, unter der Rufnummer 02162/391239 und Thomas Erlebach, unter der Rufnummer 02162/391202, zur Verfügung.

Weitere Informationen: www.kreis-viersen.de

S. Peters

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