Spannung, Spaß und Special Effects

– Schreckliche Nacht im „Alter Braukeller“ –

Schaag (sp). Zur ersten gruseligen Episode „Die Nacht des Schreckens!“ lädt das Original KRIMIDINNER® in den „Alter Braukeller“ ein. Es wird stilvoll. Die Herren werden mit Kratzfuß, die Damen distinguiert mit einem gehauchten Handkuss an der Pforte begrüßt.

Schließlich heißt es: „Es ist angerichtet.“ Denn Lord Ashtonburry feiert seinen 60. Geburtstag im Kreise seiner Familie. Auch die Mitglieder des Puddingclubs (spaßige Herren aus dem Publikum), eines Vereins zur Erhaltung des schottischen Brauchtums, sind mit von der Partie. Jeder Gast erhält zur Entspannung einen Absinth (hier: Küstennebel), dem erhitzter Zucker und Wasser beigemengt werden. Köstlich und Appetit anregend!

Es scheint ein fürchterlicher Fluch auf Lord Ashtonburry und seinen Angehörigen zu liegen, Unheil verkündend strecken immer wieder wie aus dem Nichts Ausläufer eines Gewitters ihre Finger aus. So wird in bester Kultmanier, wie in dem Klassiker „Eine Leiche zum Dessert“, ein von dannen Geschiedener nach dem anderen serviert, Situationskomik bravourös impliziert: „Da stellt sich mir die Frage, was war denn in der Schokolade? Im Schuppen habe ich meine Trage…“ Flugs ist, zur Belustigung des Publikums in deren Mitte ein vermeintlicher Arzt entdeckt, der sogleich eine Vergiftung aufgrund von Eisenkraut diagnostiziert (in Wahrheit leicht giftig, aber nicht tödlich wie der Eisenhut), den Totenschein ausstellt oder gegebenenfalls noch energisch zu Hilfe eilt.

Während sich rund 100 geladene Zeugen des Verbrechens im „Alter Braukeller“ kulinarisch durch ein Vier-Gänge-Menü verwöhnen lassen, greift schließlich eifriges Rätselraten und Kombinieren um sich. „Der Gärtner ist immer der Mörder“, lässt ein schlemmender Gast grinsend verlauten. Aber auch das Essen bekommt sein spaßiges Fett weg. Der Butler stellt lakonisch fest: „Der Spargel wurde hinterrücks erstochen und bis zur Unkenntlichkeit zerstört!“ und „Der Hauptgang, das Rindfleisch, wurde am Trüffelkuchen zur letzten Ruhe gebettet!“

Am Ende bleibt die bange Frage: Wer ist der Mörder? Nun denn: Die Gäste, nach dem opulenten Mahl fröhlich und satt, dürfen durch das Ausfüllen ihres persönlichen Ermittlungsprotokolls vergnüglich mit raten. Zum Abschluss der unterhaltsamen Gruselveranstaltung schäumt, seitens der Gastgeber sowie der gesättigten Besucher, Heiterkeit über, als das ein oder andere Protokoll verlesen wird. „Ich war es nicht“, antwortet zum Beispiel ein Zeuge, „ich war auf der Toilette.“ Es sei Cora, die Tochter des Hauses gewesen, mutmaßte ein anderer scharfsinnig und bietet an: „Ich verrate sie nicht, wenn sie mich anruft.“

Weitere Informationen und die Einladung zur Testamentseröffnung im zweiten Teil hier: www.worldofdinner.de/

Was folgt, ist eine visuelle Reise durch „Die Nacht des Schreckens!“…

 

S. Peters

Ich stehe für zeitnahe Berichterstattung - regional stark, kompetent, informativ, mit Herz.

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