Schadstoffbefreiung wurde abgestimmt

– Entkernung von unten nach oben – 

Lobberich. Die Sanierung der Werner-Jaeger-Halle nimmt an Fahrt auf. Nachdem, vor allem im Brandschutzanstrich der Stahlträger im Dach, ein stark erhöhter PCB-Gehalt sowie Asbest in einigen anderen Baumaterialien festgestellt worden war, wurde die Schadstoffbefreiung mit der Bezirksregierung und Bau-Berufsgenossenschaft abgestimmt.

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Michael Rauterkus (zweiter von links) und Mitarbeiter der Firma HOWE Umwelttechnik sowie des NetteBetriebes besprachen Details zur Stadtstoffbefreiung.

Sämtliche Bauarbeiten finden im Inneren des Gebäudes statt. Die Entkernung wird von unten nach oben stattfinden. Zuvor wird der Saal bis auf den Rohbau zurückgebaut und alle in der Halle verlaufenden Leitungen getrennt. Die äußere Dachhaut bleibt möglichst lange erhalten. Die Brandschutzfarbe wird im umweltfreundlichen Abbeizverfahren mit biologisch abbaubarem Mittel abgetragen. Oberstes Ziel ist es, eine PCB-Kontaminierung flankierender Bauteile zu verhindern.

Für die Entkernung des Innenbereiches erhielt die Firma Howe Umwelttechnik aus Kirchheim unter Teck den Zuschlag. Sie gehört seit mehr als zwanzig Jahren zu den führenden Unternehmen im Bereich Umwelttechnik und kann umfassende Erfahrung im Bereich der Schadstoffentfrachtung und Entkernung sowie in der Demontagetechnik nachweisen.

Ein durch die Firma HOWE erstelltes Konzept bezüglich der Schadstoffentfrachtung, Entkernung und Entsorgung der belasteten Baumaterialien wird der Bezirksregierung vorgelegt. Die innere Entkernung wird in den nächsten Monaten durchgeführt, die Fertigstellung ist bis zu den Sommerferien 2020 geplant.

Dr. Michael Rauterkus, Erster Beigeordneter der Stadt Nettetal: „Wir sind froh, mit der Sanierung der Werner-Jaeger-Halle in Kürze beginnen zu können. Die Firma HOWE Umwelttechnik verfügt über jahrzehntelange Erfahrung in vergleichbaren Sanierungsprojekten in ganz Deutschland. Damit haben wir einen kompetenten Partner an unserer Seite, um diese komplexe Sanierung jetzt zügig anzugehen und umzusetzen.”

(red)

Susanne Jansen

Ich stehe für zeitnahe Berichterstattung - regional stark, kompetent, informativ, mit Herz.

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