Rund um die KiTa summt es

– Evangelische Kindertagesstätte belegte zweiten Platz bei „Deutschland summt“ –

Lobberich (sj). „Bei uns ist trotz Corona jede Menge los. Wir haben in diesem Jahr beim Wettbewerb ‘Deutschland summt!Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist IMG_20200930_104006-scaled.jpg Wir tun was für Bienen‘ den zweiten Platz belegt. Darüber haben sich natürlich nicht nur die Kinder sehr gefreut!“, erzählt Betti Gartz von der Kindertagesstätte Löwenzahn strahlend. Die Teilnahme am Wettbewerb vom März habe der Kindergarten als Chance genutzt, auch in dieser Zeit mit den Eltern und Kindern in Kontakt zu bleiben.

„In unserem Vorgarten war nur Rasen, wir haben das Ganze zum Teil mit einer Blumenwiese aufgewertet. Es kamen auch Obststräucher hinzu und ein großes Kräuterbeet, um den Bereich bienenfreundlich zu gestalten.“ Obendrein wurde das Terrain mit kunterbunt bemalten Steinen verziert. „Wir hatten den Kindern ein Buch, die Steine und Farben nach Hause gebracht, so konnten sie auch während des Lockdowns gestalterisch tätig werden.“ Als der Kindergarten wieder öffnete, haben die Kinder dann Samen und Pflänzchen mit nach Hause genommen; die aufgezogenen Blumen wurden schließlich im Vorgarten gesetzt.

„Über ‘Deutschland summt‘ haben wir Sponsoren für zusätzliche Pflanzen gefunden. Das hat uns ermöglicht, auch das Außengelände noch mal umzugestalten. So kamen weitere Kräuterbeete, Kräuterschnecken und ein Feigenbeet hinzu. Außerdem haben wir uns ein Tomaten- und Paprikaparadies geschaffen“, erzählt Gartz lächelnd. „Das Ganze ist ein vielfältig pädagogisches Gemeinschaftsprojekt. Zusammen mit den Kindern, die viel Freude daran haben, halten wir unsere Beete fleißig in Schuss.“

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist IMG_20200930_105041-1-scaled.jpgSelbstverständlich sorgte auch der Ertrag für strahlende Augen. „Natürlich haben wir bereits geerntet. Leider dürfen wir dieses Gemüse wegen der Corona-Bestimmungen nicht selber verzehren. Deshalb haben wir alles verarbeitet und eingekocht.“ Die Erzeugnisse werden verkauft – sie stehen in einem Regal am Eingang der Kindertagesstätte Löwenzahn, wo sich für die Bezahlung auch ein Sparschwein befindet. „Das so erwirtschaftete Geld wird ebenfalls in unseren Einsatz für die Natur fließen: Wir werden davon fürs nächste Jahr Insektenhotels kaufen“, freut sich die Stellvertretende Leiterin der Kindertagesstätte. Besonders schön finde sie, dass aufgrund der neuen Gestaltung bereits die passende natürliche Kulisse für die Erntedankfeier geschaffen worden war. „Pfarrerin Elke Langer wird uns besuchen, und wir werden das Fest gruppenweise feiern.“

Auch der Förderverein ist natürlich übers ganze Jahr unermüdlich aktiv. „Nachdem die St. Martinszüge abgesagt worden waren, haben wir das Fest tageweise in die einzelnen Gruppen verlegt.“ Die Gruppen sind derzeit nicht mehr altersmäßig übergreifend, sondern homogen. „Falls mal ein Corona-Fall auftritt, sind wir so in der Lage, lediglich nur die Gruppe zu schließen. Außerdem bringt dies auch für die angehenden Schulkinder natürlich intensivere Fördermöglichkeiten mit sich.“Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist IMG_20200930_105026-scaled.jpg

Derzeit basteln alle Kinder emsig Laternen, ebenso welche, die später den Lobbericher Einzelhandel zieren werden. Daneben werden die beiden Lobbericher Einrichtungen der KORIAN Tischlaternen erhalten. Weil die offiziellen Züge abgesagt wurden, wird der Kindergarten einmal kurz den Birkenweg rauf und runter ziehen. „So können wir doch noch für einen festlichen und bedeutungsvollen Rahmen sorgen!”, so Gartz, “Auf dem Außengelände werden wir eine Feuerschale platzieren und uns drum herum stellen. Natürlich singen wir auch Lieder, aber mit einem großen Abstand zueinander, und die Erzieherinnen tragen selbstverständlich Masken.“ So werde nicht nur Gemütlichkeit erzeugt, sondern auch das Brauchtum in abgewandelter Form gepflegt und fortgesetzt. „Natürlich dürfen sich die Kinder auch zum Abschluss des Festes über eine schöne Martinstüte vom Förderverein freuen.“

Text und Fotos: Medienagentur Niederrhein, Susanne Jansen

Susanne Jansen

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