Ausgezeichnet: Viel Spaß beim Wasserprojekt

– “Schule der Zukunft – Bildung für Nachhaltigkeit“ –

Lobberich (sj). Endlich fand das Zertifikat „Schule der Zukunft“ seinen Weg in den Briefkasten des Werner-Jaeger-Gymnasiums! Bereits im April sollte die Feier in Krefeld stattfinden, war jedoch wegen der Corona-Pandemie abgesagt worden. Zu den jährlichen Projekttagen, rund ums Thema Wasser, gehören auch Exkursionen, wie zum Beispiel der Besuch des Klärwerks Nette (Niersverband) sowie Experimente und Erlebnisse auf dem NABU-Naturschutzhof. „Wir haben uns sehr über die Auszeichnung gefreut, und auch die Projektwoche hat den Schülern jede Menge Spaß gemacht. Allerdings waren sie natürlich enttäuscht, dass sie ihren eigens gebauten Stand nicht vorführen konnten wie geplant. Das fiel dann buchstäblich ins Wasser“.

Das seit vielen Jahren am WJG etablierte Wasserprojekt, mitsamt Experimenten, Exkursionen und Erlebniserfahrungen für die Siebtklässler sowie Fortbildungen des Lehrpersonals wurde mit Stufe zwei ausgezeichnet. Witter koordiniert es gemeinsam mit Kollegen aus unterschiedlichen Fachbereichen, dem Wassersportsfreund De Wittsee (WSV), dem Niersverband und dem NABU-Naturschutzhof. Im vergangenen Jahr kamen, im Rahmen einer Juniorakademie, als neues Modul eine Wasser-Rallye und eine Teichuntersuchung auf dem NABU hinzu, welche gemeinsam mit Schülern der Katholischen Grundschule Kaldenkirchen durchgeführt werden. „Ich finde es großartig, dass nun auch die Wertschätzung von außen kommt“, sagt der Biologielehrer nicht ohne Stolz.Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist Schülergruppe-Schule-Zukunft-scaled.jpg

Bei der Bewertung stehen der schonende und nachhaltige Umgang mit dem Wasser, unter Berücksichtigung von Biologie (Artenvielfalt), Chemie (Stoffe im Wasser) und Erdkunde (Wasserkreislauf, Abwasserklärung) im Vordergrund. Obendrein wurde das Thema auch Sicht des Sports und der Kunst (ästhetische Aspekte des Wassers) beleuchtet. „In unserer jährlichen Projektwoche beleuchten wir verschiedene Perspektiven, im Zusammenhang mit Wasser, und arbeiten heraus, wie man diese miteinander verbinden kann.“ Dazu hatten die Schüler beim Wassersportsfreund Wittsee (WSV) sogar ursprünglich zwei Boote zu sportlichen Demonstrationszwecken geliehen.

„Mir kommt es hier vor allem auf die praktischen Erfahrungen an, welche die Schüler in der Gemeinschaft sammeln können. Es ist wichtig, dass nicht nur die Schüler untereinander, sondern dass sie mit dem Element Wasser respektvoll und nachhaltig umgehen“, erklärt der Lehrer mit einem Augenzwinkern. Aktuell entwickle sich zwangsläufig ein Trend in Richtung Digitalisierung von Schulen. „Man sollte nicht vergessen, dass es auch noch eine echte Welt, neben der virtuellen, gibt. Sinnliche Erfahrungen kann man digital ersetzen. Wenn man vom Boot ins Wasser fällt, dann wird man eben nass, und wenn man ein improvisiertes Klärwerk baut, dann stinkt es eben. Das gehört zum Lernen dazu!“, betont er die Unverzichtbarkeit von praktischen Übungen und Erfahrungen.

Wissen kompakt

Die landesweite Kampagne “Schule der Zukunft – Bildung für Nachhaltigkeit” wird mit Unterstützung des nordrheinwestfälischen Umweltministeriums und des Schulministeriums von der Natur- und Umweltschutz- Akademie NRW (NUA NRW) koordiniert. Ziel ist es, Bildung für nachhaltige Entwicklung in den Alltag von Schulen, Kindertagesstätten und ihren außerschulischen Partnern zu tragen und dort zu verankern.

Weitere Informationen: https://www.nua.nrw.de/schule-der-zukunft/

Text: Medienagentur Niederrhein, Susanne Jansen

Foto: WJG

Susanne Jansen

Ich stehe für zeitnahe Berichterstattung - regional stark, kompetent, informativ, mit Herz.

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen