Die Faszination am Taekwondo

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– nette talk: Im Interview mit Björn Pistel –

Von Susanne Jansen

Lobberich/Breyell. Bei ihrem fünften nette talk führte Silvia Schmidt ein erfrischendes Interview mit Björn Pistel, dem Ersten Vorsitzenden von TG Jeong Eui Nettetal (Taekwondo). Der Diplom Sportwissenschaftler ist Mitbegründer des, seit nunmehr 26 Jahren bestehenden, Vereins. „Ich freue mich sehr, dass Du hier bist“, begrüßte die sympathische Moderatorin den 44-Jährigen in ihrem Interview, „aus eurem Verein sind ja auch schon einige europaweit bekannte Talente hervor gegangen, die am Niederrhein für eine besondere Strahlkraft sorgen und auch Nettetal überregional bekannt machen, wenn ich zum Beispiel an Madeline Folgmann und die Europameisterschaften denke.“

„Was fasziniert dich persönlich so am Taekwondo?“, will Schmidt von Pistel wissen. Dazu fällt ihm eine ganze Menge ein. „Ich bin dem Taekwondo seit 32 Jahren treu. Meine Begeisterung für diesen Sport hat bis heute dieselbe Intensität. Es ist eine klassische Individualsportart, auch zur Selbstverteidigung. Es geht um Körperbeherrschung und spektakuläre Sprung- und Beintechniken. Aber natürlich ist das Training in der Gruppe gleichermaßen wichtig. Es erzeugt ein Gemeinschaftsgefühl und bereitet auf Wettkämpfe vor. All das fasziniert mich bis heute“, schwärmt der Taekwondo Trainer.

Der Verein, mit seiner neuen Halle auf dem Lötscher Weg 96 in Breyell, die derzeit noch renoviert wird, ist nun auch Landesstützpunkt für den Niederrhein. Das Stützpunktsystem des Leistungssports in NRW fördert die Spitzen- und Landesverbände bei der Erreichung ihrer sportlichen Zielsetzungen. Standortbezogene Ressourcen sowie Hilfestellung und Betreuungsleistungen werden synergetisch zusammen geführt, um optimale Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche leistungssportliche Karriere bei den Olympischen Spielen und den Paralympics zu schaffen.

„Wir sind froh, nun, durch Unterstützung von Stadt und Kreis, eine feste Halle für das Training und für Wettkämpfe zu haben, und unsere Ausrüstung zukünftig nicht mehr ständig irgendwo auf- und wieder abbauen zu müssen“, erläutert Pistel strahlend, „das war jedes Mal eine besondere logistische Herausforderung.“ Schmidt hakt nach: „Welchen Stellenwert hat für euch das Training, gerade jetzt in Zeiten wie diesen?“ Pistel bestätigt: „Natürlich einen sehr hohen. Nach der Pandemie sollen sich vor allem die Kinder und Jugendlichen nun endlich auch wieder mehr bewegen und sportlich betätigen können.“ Dies sei elementar wichtig und habe in den vergangenen rund anderthalb Jahren eben leider kaum noch stattfinden können.

„Zur Unterstützung sportlicher Aktivitäten für Jung und Alt sollte in Nettetal grundsätzlich viel mehr getan werden“, betonte die Moderatorin und schloss: „Es gibt generell, für alle Arten von Sport, zu wenig Hallen in Nettetal. Hier ist eben auch die Stadt mehr gefordert. Da müssen neue Konzepte entwickelt werden. Man könnte zum Beispiel leerstehende Gebäude mit einbeziehen und weitere Sponsorenkonzepte entwickeln.“

Der nächste nette talk mit Silvia Schmidt wird im August folgen. Dann befindet sich baseL im Fokus der facettenreichen Befragung. Der Verein steht für ein exzellentes Netzwerk von Nettetaler Schulen und Unternehmen. Er hilft Schülern, direkt von der Schulbank aus, einen stabilen Einstieg ins Berufsleben oder in ein Duales Studium zu finden.

Hier geht’s zum nette talk Interview:

https://www.youtube.com/watch?v=sV1KsCFlblg&t=209s

Weitere Informationen und Kontakt für den nette talk: www.headreset.de/kontakt

Text und Screenshot: Medienagentur Niederrhein, Susanne Jansen 

Susanne Jansen

Ich stehe für zeitnahe Berichterstattung - regional stark, kompetent, informativ, mit Herz.