Blick auf das vergangene Jahr

– Außergewöhnliche Jahreshauptversammlung –

Von Susanne Jansen

Leuth. Die diesjährige Jahreshauptversammlung des Löschzugs Leuth fand später als üblich und ausnahmsweise in der Fahrzeughalle statt. „Im sonst so liebgewonnen Unterrichtsraum hätten wir, aufgrund der geringen Raumgröße, die Hygieneregeln der Corana-Schutzverordnung nicht einhalten können“, erklärt Dirk Heussen, Pressesprecher der Feuerwehr Nettetal.

„Ich freue mich sehr, nach so langer Abstinenz, endlich wieder einmal ein persönliches Treffen mit fast allen Mitgliedern abhalten zu können“, sagte Löschzugführer Jan Niklas Schmitz bei der Begrüßung strahlend, „lieber spät als nie – endlich können wir nun auch das außergewöhnliche Jahr 2020 noch Revue passieren lassen.“ Unter den Gästen befand sich erstmals Leuths neuer Ortsvorsteher Wilhelm Ridder, der dem traditionellen Beisammensein mit großem Interesse folgte. Nach einer kurzen Eröffnungsrede wartete der Löschzugführer als erstes mit einem Rückblick in Zahlen auf.

Es wurden insgesamt 1.831 Einsatz- und Dienststunden absolviert, 50 Einsätze gab es im vergangenen Jahr. Geschäftsführer Tim Paland: „Man kann sagen, das Jahr 2020 war ein Waldbrandjahr. Hier forderten uns die ersten Einsätze bereits Anfang April. Im Gebiet um Tor 9 brannten rund 400 Quadratmeter Unterboden. Nur wenige Tage später folgten die Großeinsatzlage beim Waldbrand im Nationalpark de Meinweg sowie diverse weitere Waldbrandeinsatzstellen im Stadtgebiet, bis in den Juli hinein, die alle mit vereinten Kräften bewältigt wurden.“

Als nächstes fasste Kassierer Markus Dellen kurz zusammen: „Ich freue mich, dass wir das abgelaufene Jahr, trotz der großen Einschränkungen, mit einem Überschuss abschließen konnten.“ Die Mitglieder der Versammlung folgten dem Vorschlag des Kassenprüfers Michael Schrörs einstimmig, dem Vorstand Entlastung zu erteilen. Neuer Kassenprüfer ist nun Holger Bosniakowski.

Der Leuther Ortsvorsteher schloss lächelnd: „Ich danke allen Wehrmännern sehr für ihren erfolgreichen Einsatz in dieser ungewöhnlichen Zeit, mitsamt ihren widrigen Umständen.“

Text: Medienagentur Niederrhein, Susanne Jansen

Archivbild: Feuerwehr Nettetal

Susanne Jansen

Ich stehe für zeitnahe Berichterstattung - regional stark, kompetent, informativ, mit Herz.