Alte Kirche: „Zur Welt gebracht…“


– Advertorial Weihnachtsoratorium von Elmar Lehnen und Bastian Rütten –

Von Susanne Jansen

Lobberich. „Weihnachten 2020 war sicher ein besonderes Weihnachten. Vielerorts wurden die Gottesdienste aufgrund der Pandemie abgesagt. Umso wichtiger wurde unsere TV-Christmette im ARD-Programm“, erinnert sich Dr. Bastian Rütten, Koordinator der Alten Kirche.

Emsiges Duo

Im kleinsten Kreise waren alle Beteiligten emsig mit Planung und Organisation beschäftigt gewesen. Elmar Lehnen hatte die Musik für die außergewöhnliche Besetzung von Harfe, Flügel, vier Flöten und im Doppelquartett-besetzten Chor geschrieben. Er, der Basilika-Organist in Kevelaer, arbeitet quasi tagtäglich mit Rütten zusammen. Dieser wiederum ist als Pastoralreferent in der Leitung der Wallfahrt aktiv und entwickelt dort neue Formate der Glaubensverkündigung.

Modernes Weihnachtsoratorium

Viel zu schade, so fanden viele, war die Vorstellung, dass diese traumhafte Musik nun in der Notenkiste verschwinden müsse, so bekam Rütten vielfach zu hören. Deshalb machten es sich die beiden gebürtigen Nettetaler zur Aufgabe, den vorhandenen Bestand auszuarbeiten, und herausgekommen ist ein modernes Weihnachtsoratorium. Ein Sprecher, Dirk Tecklenborg, aus dem emsländischen Lingen, führt die Zuschauer und Zuhörer durch die größte Geschichte aller Zeiten. „Wer Weihnachten verstehen will, der muss alles weglassen. Auch das Weihnachten seiner Kindheit…“, so beginnt er den Text und macht neugierig auf das Abenteuer, das sich nun anbahnt.

Uraufführung in der Alten Kirche

In eben diesem Sinne sei ebenso ‘Zur Welt gebracht‘ entstanden. „Die uralte Weihnachtsgeschichte wird durch den Sprecher und die Texte auf einmal sehr jung. So wollen wir eben auch diese Geschichte ‚zur Welt bringen‘ – also in das Jahr 2022 – und in unser Heute! Das ganze Werk wird nun in der Alten Kirche uraufgeführt werden“, freut sich das kreative Duo. In dieser Art habe die Pandemiezeit obendrein eine besondere Frucht getragen. Rütten stellt zufrieden fest: „Meine Texte und Elmars Musik hatten viel Zeit, um zu einer Einheit zu verschmelzen.“

Professionelle Besetzung

Am Samstag, 8. Januar 2022, um 16 Uhr, in der Alten Kirche Lobberich, ist es so weit. Die Altistin Annette Gutjahr wirkt ebenso mit, wie die Harfenistin Susanna Feige. Anja Roßmann, Susanne Fink und Biggi Lehnen besetzen die Flötenstimmen und ein Vokalensemble übernimmt die Chorpartien. Elmar Lehnen wird selber das Klavier spielen. Das Lichtkonzept der Kirche verantworten Jürgen Inkmann und Lukas Hauertz. Die musikalische Gesamtleitung hat Christian Gössel. Er arbeitet als Kantor an der Propsteikirche St. Marien in Kempen. Gössel freut sich: „Eine solche Mischung ist geradezu geeignet zu beweisen, dass Kirchenmusik auch heute Verkündigung ist!“

Karten, zum Preis von 15 Euro, sind in der Buchhandlung Matussek und über die Website www.altekirche.info erhältlich. Die Veranstaltung ist unter 3 G-Bedingungen geplant. Es gelten aber die aktuellen gesetzlichen Vorgaben für den Veranstaltungstag (eventuell 2 G).

Titelbild

Spaß beim letzten Feinschliff der Inszenierung (von links): Elmar Lehnen, Christian Gössel und Bastian Rütten. Foto: Alte Kirche

– Advertorial – 

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